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Warum Social Media auch für Bestatter sinnvoll ist!

Warum Social Media auch für Bestatter sinnvoll ist!

Dunkles Image in strahlendes weiß verwandeln

Bestatter haben bei vielen immer noch das gleiche Ansehen, wie vor hundert Jahren. Doch sieht es heutzutage ganz anders aus, wie in vergangenen Zeiten. Es sind neue Aufgaben dazu gekommen und das Image wird allmählich positiver.Bestatter

Denken wir mal an das Thema Vorsorge, von denen viele Menschen nichts wissen wollen. Mit dem Tod wird sich erst beschäftigt, wenn es soweit ist oder eine schlimme Krankheit nicht mehr aufzuhalten ist. Doch dann ist es oft eine große Belastung für den im Sterben liegenden oder die Angehörigen. Oft sind kranke Menschen nicht mehr voll Ansprechbar oder stehen unter starken Medikamenten.

Die Angehörigen, die einen Menschen verloren haben, stehen vor einem „Berg“ voll Aufgaben und Entscheidungen. Hier ist die Vorsorge ein großes Thema, welches der Öffentlichkeit immer deutlicher gemacht werden sollte, um den Angehörigen eine große Last zu nehmen.

Die potenziellen Kunden sind schon längst im Social Media angekommen. Hier findet man Gruppen zur Trauerbewältigung und einen regen Austausch untereinander. Viele User geben sich Kraft und Tipps für die Bewältigung der Aufgaben. auch Rechtsforen und Trauerforen geben einen guten Überblick, über die Dinge die auf einen zukommen. Was muss beantragt werden? Welches Amt kümmert sich um was? Welche Aufgaben nimmt der Bestatter ab? etc.

Ein Unternehmen ist weitaus interessanter, wenn es öffentlich transparent auftritt. Seriöse Unternehmen haben nichts zu verbergen, so sehen das die User und auch viele potenzielle Kunden. Selbst wenn wir in uns gehen, dann werden wir doch eher ein Unternehmen wählen, welches mir ein gutes Gefühl verschafft. Sei es, dass das Unternehmen seine Produktionsabläufe offen legt oder einfach „nur“ Bilder seiner Firma von innen oder seinem Team veröffentlicht.

Wenn wir wissen, wer hinter einem Gschäft steht und wie mein Ansprechpartner aussieht, so treffen instinktiv eine Entscheidung. Ob jemand sympatisch erscheint oder nicht, hängt ganz davon ab, wie man ihn präsentiert. Ein Mitarbeiter für ein Bastattungsunternehmen mit ernster Mine und dunkler Kleidung wirkt eher verschreckend. Allein ein lächeln und eine gelockerte Haltung macht sehr viel aus.

Abläufe offen kommuniezieren, kann auch eine gute Methode sein. Sicher wird man einige verschrecken, wenn man Bilder von Särgen veröffentlicht. Es ist aber immer die Frage, wie man es „verkauft“. Kreative Ideen kommen bei Usern gut an. So könnte man einen Sarg zeigen, der zum Bücherragal umgebaut wurde und zaubert den Menschen ein Lächeln auf die Lippen. Es zeigt, dass man trotz ernstem Thema auch Humor beweisen kann. Das Beispiel mit dem Sarg ist ein sehr „kreatives“, dass gebe ich zu. Es zeigt aber nur den kreativen Ansatz und ein Beispiel zum Umdenken. Das sind nur einige wenige Tipps, die dazu beitragen können, haben aber eine große Wirkung.